Ärzte ohne Grenzen setzt Rettungseinsätze im Mittelmeer aus

Gesendet August 12, 2017

Libyen wolle selbst aktiv werden. Die zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom habe Ärzte ohne Grenzen vor Sicherheitsrisiken gewarnt, teilte die Organisation mit.

Hintegrund dieses Vorgehens ist eine Ankündigung der libyschen Marine.

Rom. Ärzte ohne Grenzen will vorerst keine Such- und Rettungseinsätze im Mittelmeer mehr fahren. Europäische und libysche Behörden zielten darauf ab, die Möglichkeiten von Menschen auf der Suche nach Sicherheit weiter einzuschränken. Ein Team der Organisation soll weiterhin an Bord des Rettungsschiffs "Aquarius" von SOS Méditerranée zur medizinischen Versorgung von Geretteten bleiben.