Trump legt nach: Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein

Gesendet August 12, 2017

Die Beziehung zwischen Xi und Trump sei "äußerst eng und wird hoffentlich zu einer friedlichen Lösung des Nordkorea-Problems führen".

Trump sage "zu vielen Themen in einem Moment das eine und im nächsten das Gegenteil", kritisierte die Verteidigungsministerin. "Nordkorea sollte sich lieber zusammenreißen, sonst wird es Ärger kriegen wie nur wenige Staaten zuvor".

NORDKOREA ⋅ US-Präsident Donald Trump will den Druck auf Nordkorea weiter erhöhen.

Das Telefongespräch folgte auf scharfe Äußerungen von Trump, der Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit "Feuer und Wut" gedroht und ihn zuletzt am Freitag gewarnt hatte, dass die USA militärisch jederzeit "voll einsätzfähig" seien.

Trump und Nordkorea hatten sich in den vergangenen Tagen mehrfach mit Drohungen gegenseitig überzogen.

Trump sagte in seinem Urlaubsdomizil in New Jersey: Nordkorea sollte besser "sehr, sehr nervös" sein, wenn es an einen Angriff auf die USA auch nur denke. Ein Krieg wäre eine Katastrophe.

Zwar fügte er hinzu, die USA müssten Verhandlungen jederzeit erwägen. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2016 ist es Japan allerdings auch erlaubt, die USA und andere Verbündete zu verteidigen, falls diese von einem Feind angegriffen werden und Japans Sicherheit damit unmittelbar gefährdet wird. "Demonstrationen der Stärke" seien nicht angebracht, hieß es aus dem chinesische Außenministerium in Peking.

Russland und China haben nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow einen Plan zur Entschärfung der Nordkorea-Krise ausgearbeitet.

Trump kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken würden. Russland hoffe, dass der gesunde Menschenverstand wieder die Oberhand gewinne. "Ich sehe keine militärische Lösung des Konfliktes" und eine solche halte sie auch "nicht für geboten", sagte sie in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte, die Eskalation der Sprache werde nicht zu einer Lösung des Konflikts beitragen. Auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) setzt zur Lösung des Konflikts zwischen Nordkorea und den USA auf den Einfluss Chinas auf die Führung in Pjöngjang. Die Raketen sollten demnach 30 bis 40 Kilometer vor der US-Pazifikinsel im Meer einschlagen. "China kann viel mehr tun", sagte er.